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Tag 3: Schönbrunn

Aus dem alten Blog
War zwar schon vorgestern, aber besser spät als nie. Am Mittwoch waren wir also im Schloss Schönbrunn der Kaiserin Sissi und haben uns die Gemächer angesehen. So prächtig das auch alles sein mochte, durch die geschlossenen Schalusien waren alle Räume so dunkel, dass sie gar nicht richtig zur Geltung kamen. Desweiteren sind die Zimmer alle viel kleiner als man sie sich in einem Schloss vorstellt.
Wenn ich bedenke wie riesig die Räume des Belvedere, Lustschloss des Prinz Eugen, waren... Natürlich war es trotzdem schön zu sehen, wie die Kaiserin und ihre Familie früher gelebt hat. Alle Stuben waren übersät mit Wandmalereien, Ornamenten und Porträts, hauptsächlich der Kaiserin Maria Theresia, Mutter von Franz Joseph und ihren elf Kindern, aber auch private Malereien von Elisabeth, die in den Räumlichkeiten, wie beispielsweise dem Arbeitszimmer, ihres Mannes hingen. Das einzige, was mich sonst noch störte, was allerdings nichts mit dem Schloss zu tun hatte, war die Stille, die in den Räumen herrschte, da alle Besucher ihrem Audioguide lauschten. Ich persönlich mag die Dinger ja nicht und informier mich wenn nötig lieber über Broschüren, aber dadurch, dass es so ruhig war, hat man sich nicht mal getraut sich über etwas zu unterhalten, geschweige denn Kommentare über etwas Gesehenes abzugeben, was ich persönlich ja nicht lassen kann. Aber genug der Kritik. Auch wenn das Wetter dieses mal nicht besonders war und auch die Rosen im Schlossgarten nicht so wunderschön blüten wie letztes Jahr, gefiehl es mir immernoch. Letztes Jahr war im Garten aber eine Bühne aufgebaut, für die Wiener Philharmoniker, die den Blick zur bzw von der Gloriette versperrte. Dieses mal war der Blick frei. Ich würde das Schloss jedem Besucher Wiens empfehlen. Nach Schönbrunn waren wir noch auf dem Prater und gestern, am Tag 4 haben wir uns vom Kulturschock der letzten Tage erholt und sind gegen Abend zurück in die Heimat gefahren.

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