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Vernissage: Schwarz. Weiß. Schwer. Monumental

Mit diesen vier Worten wurden gestern auf der Vernissage die Skulpturen von Heinrich Schreiber beschrieben. Der Bildhauer lebt und arbeitet im schönen Städtchen Kronach im Frankenwald, wo er auch als Ehrenbürger anerkannt ist. Schwarz und weiß sind Schreibers Grafiken bzw. die Drucke seiner Holzschnitte. Schwer sind die Materialien, die der Künstler verwendet. Bronze, Aluminium, Eisen, Holz (…) und auch die fertigen Skulpturen an sich. Ebenso monumental. Der Bildhauer beschäftigt sich meist mit religiösen Themen und stellt biblische Szenen dar. Egal ob die 14 Nothelfer, die Schöpfung, Christi Tod oder anderes.
Riesige Hände und markanten Formen sind charakteristisch für Schreibers Kunst. Doch sein Stil trifft nicht immer nur auf Anerkennung, sondern auch auf Kritik. Eine Kirche in meiner Nähe z.B. lies sich von Heinrich Schreiber einen Kruzifix anfertigen, war von der fertigen Skulptur allerdings wenig begeistert und platzierte das Werk gut versteckt in einer Ecke des Altarraums. Aber das ist nur ein Beispiel von vielen.
Ich persönlich finde Schreibers Stil gut. Besonders gefallen mir die Holzschnitte. Und ich glaube, dass ich noch nie so viele Menschen auf einer Vernissage in Kronach gesehen habe... es war die Hölle los.

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