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Abi-Vorbereitung: Die Erfingung der Fotografie!

Durch die Erfindung der Fotografie im 19.Jahrhundert ist es erstmals möglich die Realität unmittelbar und "objektiv" festzuhalten, da ein erzeugtes Bild nun weitgehend dem Sehbild entspricht. Die Bilderzeugung dauert nur einen kurzen Augenblick und nimmt nicht, wie bisher die Malerei, mehrere Wochen, Monate oder sogar Jahre in Anspruch. Die Idee des Fotoapparats geht auf die erstmals im 11.Jahrhundert benannte "camera obscura"
und die spätere Entdeckung der Lichtempfindlichkeit der Silbersalze im 15.Jahrhundert, zurück. Zunächst experimentierte man mit jodierten Silberoberflächen, die bei Lichteinwirkung schwarz wurden und mit Quecksilberdampf und Kochsalz, welche Bilder haltbar machten. Die Erzeugung solcher "Urfotos" nennt man Daguerreotypie (links, Beispiel einer Daguerreotypie). Benannt nach ihrem französischen Entdecker Daguerre. Ebensolche Fotos waren jedoch Unikate, die nicht vervielfältigt werden konnten und 15 Minuten oder länger belichtet werden mussten. Später entdeckt H. F. Talbot, dass Bromsilber viel lichtempfindlicher ist, als die bisher verwendeten Silbernitrate und so konnte man die Belichtungszeiten auf wenige Sekunden reduzieren. Außerdem wurde das Positiv-Negativ-Verfahren erfunden, wodurch es möglich war, mehrere Abzüge einer Fotografie zu erzeugen. Des Weiteren verwendete man bald keine Silberplatten mehr, sondern lichtempfindliches Papier. 1884 kommt der Rollfilm in Gebrauch und infolgedessen auch bald die Rollfilmkamera und bereits seit Ende des 19.Jahrhunderts ist die Farbfotografie bekannt.

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