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Berlin - Alte Nationalgalerie


Das historistische Gebäude der Alten Nationalgalerie auf der Museumsinsel in Berlin, direkt neben der Spree, wurde 1876 eingeweiht und ich habe es heute endlich besucht. Vorher befand sich die schon früher gegründete Sammlung, welche größtenteils eine Schenkung des Bankier und Kunstsammlers Joachim Heinrich Wagener an den preußischen König war, Unter den Linden. Gegrüdet wurde dies 1861; vor 150 Jahren. Dieses Jubiläum der Wagener-Sammlung feiert die Alte Nationalgalerie momentan, indem sie noch bis 8.Januar 2012 lange nicht gezeigte Werke der Schenkung ausstellt (in unheimlich schönen Räumlichkeiten).


Zur Sammlung des Bankier Wagener, welche sich im obersten Stockwerk befindet, gehören u.a unzählige Werke des Romantikers Karl Friedrich Schinkel oder auch Caspar David Friedrich. Im Mittelgeschoss durfte ich unter anderem die Kunst der Impressionisten (Monet, Manet, Renoir), Symbolisten oder auch der Realisten bewundern. Die Dauerausstellung im untersten Stockwerk beginnt im ersten Raum mit einer Skulpturensammlung (sehr sehenswert) und überrascht dann mit den detailreichen Werken von Adolph Menzel und dem radikalen Realismus des Gustave Courbet. Wie man sieht läd die Alte Nationalgalerie ihre Besucher auf eine Reise durch die Kunst des 19.Jahrhunderts ein. Begeistert hat mich wie gesagt auch die Architektur des Gebäudes (erinnert im Inneren ein klein bisschen an die Albertina in Wien). Der einzige Minuspunkt: Ich musste gut zwanzig Minuten anstehen, bevor ich durch die Eingangstür schreiten durfte, weil ich wohl gerade zur Stoßzeit (zwölf Uhr mittags?) angekommen bin (als ich das Museum verließ stand niemand an). Aber es hat sich gelohnt.

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