Sandro Botticellis Werk "Geburt der Venus" von ca. 1490 ist mit Tempera auf Leinwand gemalt, misst 184,5 x 285,5 cm und hängt in der Galleria degli Uffizi (den Uffizien) in Florenz.
Zu sehen sind vier anatomisch unstimmige Personen, eine oder auch zwei davon, in der linken Bildhälfte haben Flügel und pusten. Um die beiden fliegenden Figuren wehen Rosen im Wind. Die Frau in der rechten Bildhälfte ist nicht wie die anderen nackt und scheint der mittigplatzierten vierten Person, die die Venus darstellen soll und wie eine Art Symetrieachse das Bild in zwei Hälften teil, ein Tuch oder einen Umhang zu reichen. Die Venus scheint von dem Geschehen um sich herum nichts mitzubekommen, da sie schüchtern, teilnahmslos und dem Gesichtsausdruck nach zu urteilen etwas traurig in einer Muschelschale steht. Statisch wirkende Waagrechten, wie z.B der Horizont und Senkrechten, wie z.B. die Bäume am rechten Bildrand, werden durch eine enorme Dynamik ausgeglichen, die durch Diagonalen, wie beispielsweise dem Arm der rechten Frau oder der linken Personengruppe, und andere bewegte Linien, wie das wallende Haar der Protagonisten oder auch der Umhang, entsteht. Betrachtet man das Werk, scheint ein starker Wind die Bildszene heimzusuchen, da auch das Wasser Wellen schlägt. Die Konturen sind auffallend kräftig und selbstbewusst gezogen. Bei der Farbgebung handelt es sich um Lokalfarben. Das Bild wurde in Hinsicht auf Plastizität, Räumlichkeit und Stofflichkeit gut ausgearbeitet, da auch viele Überschneidungen und Schatten vorhanden sind. Dennoch ist alles sehr idealisiert dargestellt. Beim Licht handelt es sich wohl um ein gestelltes Licht, welches seine Quelle außerhalb des Bildes hat und von rechts (oben) auf die Szene scheint. Der Entstehungshintergrund ist unbekannt. Einordnen lässt sich die "Geburt der Venus" in die Renaissance, da sich der Künstler eindeutig auf Motive der Antike bezieht, was sowohl an Thema des Bildes, als auch an der Haltung der Mittelpunktfigur zu erkennen ist. In der antiken Mythologie wurde die Venus oder auch Aphrodite wie folgt geboren: Dem Himmelsgott Uranos wurden die Geschlechtsteile abgeschnitten. Die Samen und das Blut des Gottes vermischten sich mit Meerwasser, welches aufschäumte und so Venus bzw. Aphrodite gebar. In Zypern ging die Göttin an Land. Diese Szene wird in Botticelli's Werk gezeigt. Das geflügelte Wesen, welches Luft pustet, stellt wohl die Windgottheit Zephyr dar, durch welchen die Venus nach Zypern getragen wurde. Die Frau im Arm des Zephyr könnte Flora sein, die Göttin der Frühlingsblüte, worauf die Rosen hinweisen. Die Frau, die der Venus einen Umhang reicht, ist eine der Horen der antiken Mythologie. In der Renaissance war es üblich, sich an antiken Vorbildern und Ideen zu orientieren und diese zu verbessern. Für die Epoche untypisch ist jedoch die mangelnde anatomische Korrektheit im Werk. Angeblich habe Botticelli das Bild rein aus seiner Fantasie gemalt.
Zu sehen sind vier anatomisch unstimmige Personen, eine oder auch zwei davon, in der linken Bildhälfte haben Flügel und pusten. Um die beiden fliegenden Figuren wehen Rosen im Wind. Die Frau in der rechten Bildhälfte ist nicht wie die anderen nackt und scheint der mittigplatzierten vierten Person, die die Venus darstellen soll und wie eine Art Symetrieachse das Bild in zwei Hälften teil, ein Tuch oder einen Umhang zu reichen. Die Venus scheint von dem Geschehen um sich herum nichts mitzubekommen, da sie schüchtern, teilnahmslos und dem Gesichtsausdruck nach zu urteilen etwas traurig in einer Muschelschale steht. Statisch wirkende Waagrechten, wie z.B der Horizont und Senkrechten, wie z.B. die Bäume am rechten Bildrand, werden durch eine enorme Dynamik ausgeglichen, die durch Diagonalen, wie beispielsweise dem Arm der rechten Frau oder der linken Personengruppe, und andere bewegte Linien, wie das wallende Haar der Protagonisten oder auch der Umhang, entsteht. Betrachtet man das Werk, scheint ein starker Wind die Bildszene heimzusuchen, da auch das Wasser Wellen schlägt. Die Konturen sind auffallend kräftig und selbstbewusst gezogen. Bei der Farbgebung handelt es sich um Lokalfarben. Das Bild wurde in Hinsicht auf Plastizität, Räumlichkeit und Stofflichkeit gut ausgearbeitet, da auch viele Überschneidungen und Schatten vorhanden sind. Dennoch ist alles sehr idealisiert dargestellt. Beim Licht handelt es sich wohl um ein gestelltes Licht, welches seine Quelle außerhalb des Bildes hat und von rechts (oben) auf die Szene scheint. Der Entstehungshintergrund ist unbekannt. Einordnen lässt sich die "Geburt der Venus" in die Renaissance, da sich der Künstler eindeutig auf Motive der Antike bezieht, was sowohl an Thema des Bildes, als auch an der Haltung der Mittelpunktfigur zu erkennen ist. In der antiken Mythologie wurde die Venus oder auch Aphrodite wie folgt geboren: Dem Himmelsgott Uranos wurden die Geschlechtsteile abgeschnitten. Die Samen und das Blut des Gottes vermischten sich mit Meerwasser, welches aufschäumte und so Venus bzw. Aphrodite gebar. In Zypern ging die Göttin an Land. Diese Szene wird in Botticelli's Werk gezeigt. Das geflügelte Wesen, welches Luft pustet, stellt wohl die Windgottheit Zephyr dar, durch welchen die Venus nach Zypern getragen wurde. Die Frau im Arm des Zephyr könnte Flora sein, die Göttin der Frühlingsblüte, worauf die Rosen hinweisen. Die Frau, die der Venus einen Umhang reicht, ist eine der Horen der antiken Mythologie. In der Renaissance war es üblich, sich an antiken Vorbildern und Ideen zu orientieren und diese zu verbessern. Für die Epoche untypisch ist jedoch die mangelnde anatomische Korrektheit im Werk. Angeblich habe Botticelli das Bild rein aus seiner Fantasie gemalt.





Kommentare:
Ich habe dieses Thema im Kunstunterricht geliebt und vorallem dieses Gemälde!
tolle bildbeschreibung!
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