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Berlin: Gemäldegalerie am Kulturforum

Seit den 1960er Jahren etablierte sich nach und nach das sog. Kulturforum in Berlin, direkt am Potsdamer Platz. Neben der Museumsinsel (u.a. Alte Nationalgalerie, Bode-Museum etc.) entstand so noch ein weiteres kulturelles und künstlerisches Zentrum in der deutschen Hauptstadt. Neben dem Kupferstichkabinett, dem Kunstgewerbemuseum oder der Kunstbibliothek bietet auch die 1998 gegründete Gemäldegalerie Kurzweil für alle Kunstfreunde.
Die Exponate dokumentieren hier die Entwicklung der europäischen Kunst von der mittelalterlichen Tafelmalerei ab dem 13.Jahrhundert, bis hin zum Klassizismus am Ende des 18.Jahrhunderts / Anfang 19.Jahrhundert. Die Hängung ordnet die Werke in der Gemäldegalerie nach regionaler Herkunft der Künstler und nimmt dabei Bezug auf die Deutsche Malerei des 13. bis 16.Jahrhunderts, mit dem nürnberger Maler Albrecht Dürer oder dem Kronacher Lucas Cranach, die Italienische Malerei vom 13. - 15.Jahrhundert, mit Giotto oder Botticelli, die Niederländische Malerei des 14. bis 16.Jahrhunderts, welche durch Jan van Eyck oder Rogier van der Weyden (Altartafeln) repräsentiert wird, die Italienische Malerei des 16.Jahrhunderts, mit Raffael, Tizian ("Selbstportrait") oder Correggio, die Flämische Malerei im Barock mit Peter Paul Rubens, die barocke Holländische Malerei mit Jan Vermeer oder 16 Gemälden von Rembrandt, die Englische (beeindruckende Sammlung, wie in kaum einem anderen europäischen Museum), Französische und Deutsche Malerei im 18.Jahrhundert, und die Italienische, Französische und Spanische Malerei im 17./18. Jahrhundert mit Caravaggio ("Amor als Sieger"), Diego Velázques oder Nicolas Poussin. Die Sonderausstellung zeigt momentan besondere Werke der europäischen Malerei vom 13. - 18.Jahrhundert. Geöffnet ist die Berliner Gemäldegalerie am Matthäikirchplatz täglich, außer montags.
p.s am nächsten Freitag, dem 11.11.11, startet in der Neuen Nationalgalerie der zweite Teil der Ausstellung zur Kunst des 20.Jahrhunderts. Der erste Teil zeigte Werke aus der Zeit zwischen 1900 und 1945 (hier Artikel lesen). Nun werden jüngere Bilder aus der Nachkriegszeit präsentiert.

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