Der französische Künstler Henri Matisse wurde am 31.12.1869 in Frankreich geboren und besuchte Zeichenkurse an der École Quentin de la Cour. Um 1890 widmete er sich der Malerei. Ein Jahr später beendete er seine angefangene juristische Karriere. Anschließend besuchte er die pariser Kunstgewerbeschule. 1896 hatte Matisse während einer Reise in die Bretagne Kontakt mit impressionistischer Malerei, malte jedoch weiterhin im traditionellen Stil und stellte u.a. im Salon des Louvre aus. Erst als er 1897/98 den Maler John Peter Russell besuchte, der ihm auch die Werke van Goghs nachebrachte, begann er seinen Malstil zu ändern. Um ca. 1900 geriet der Maler zunehmend in finanzielle Krisen, da sein Einkommen zu gering war, um seiner Frau, welche er 1898 heiratete, und seinen Kinder, den Lebensunterhalt zu sichern. 1905 verbrachte Matisse einen Sommer am Mittelmeer, in Begleitung seines Malerfreundes André Derein. Beide Maler entwickelten ihren eigenen Stil, welcher später unter dem Namen Fauvismus bekannt wurde und zunehmend Anhänger fand. 1906 lernte Matisse Picasso kennen. Zwischen 1908 und 1911 führte Matisse seine eigene private Malschule, welche den Namen Académie Matisse trug. Rund 100 Schüler lernten dort. Im Jahre 1941 unterzog sich Matisse einer schweren Darmoperation, da er an Darmkrebs litt. Diese Krankheit setzte ihm arg zu, sodass er hauptsächlich im Bett malte. Matisse starb am 3. November 1954 in Nizza an einem Herzanfall.







1 Kommentar:
Das ist ein sehr schönes Bild von Matisse; wo ist es denn her?
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