August Robert Ludwig Macke wurde am 03.Januar 1887 im Hochsauerland geboren. Kurz nach seiner Geburt siedelte seine Familie mit ihm nach Köln, bald nach Bonn. 1904 begann Macke eine Ausbildung an der Kunstakademie Düsseldorf, welche er bereis 1906 wieder verlies. Ein Jahr später reiste Macke nach Paris, wo er den Impressionismus kennenlernte und sich fortan von jenem Malstil bzw. jener Motivwahl inspirieren lies. Zurück in Deutschland besuchte der junge Maler nun die Malkurse des Lovis Corinth, einem deutschen Impressionisten, in Berlin. Als August Macke 1909 Elisabeth Gerhardt heiratete, führte ihn die gemeinsame Hochzeitsreise mit seiner Frau erneut nach Paris, wo er dieses mal mit der Malerei der Fauves und Futuristen vertraut wurde. Diese inspierten ihn stark und beeinflussten sein künstlerisches Schaffen nachhaltig. Besonders die futuristische Kunst mit ihrem prismatischen, ineinander verschachtelten Bildelementen begeisterten den Künstler. 1910 lernte Macke Franz Marc kennen, welcher ihn ein Jahr später bat, dem neu gegründeten "Blauen Reiter" beizutreten. Zwar identifizierte sich Macke selbst kaum mit der Gesinnung oder dem abstrakten Stil der Gruppe, dennoch schloß er sich auf Bitten des Freundes Marc der Künstlergruppe an und malte auch einige abstrakte Bilder. Sein Engagement war dabei jedoch eher zurückhaltend. 1913 war Macke überdies Ausgangspunkt einer Ausstellung der Gruppe des Rheinischen Expressionismus in Bonn. Bereits im Vorjahr war Macke in der selben Gruppe an der Organisation einer Ausstellung in Köln beteiligt. Am 08.August 1914 wurde Macke zum Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg eingezogen. Nur knapp 1,5 Monate später, am 26.September 1914 fiel der Künstler an der Westfront bei Perthes-lès-Hurlus in der Champagne.





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