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Kupferstichkabinett: Zeichenkunst in Hollands Goldenem Jahrhundert

Im 17.Jahrhundert erlebt Holland eine wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Blütezeit, die den Aufstieg des Landes zur Großmacht begünstigt. In jener Zeit entwickelte das Bürgertum einen regelrechten Hunger nach Kunst. Doch viele Künstler spezialisierten sich nicht allein auf Ölgemälde, sondern übten sich auch in der Druckgraphik oder der Zeichenkunst, zumal viele Zeichnungen als Studien für später Malereien oder mit Vorbildcharakter für Schüler dienten. Im Berliner Kupferstichkabinett, der größten Sammlung an Zeichnungen, Aquarellen, Pastellen oder Ölskizzen in Deutschland, sind noch bis zum 26.Februar 2012 111 graphische Arbeiten von namhaften Künstlern "Aus Rembrandts Zeit" - wie der Titel der Ausstellung lautet - zu sehen. In verschiedene Rupriken unterteilt sind u.a. Arbeiten von Abraham Bloemaert (1564 - 1651), Willem Buytewech (1591 - 1624), Esaias van de Velde (1587 - 1630), Jan van de Velde II (1593 - 1644), Jan van Goyen (1594 - 1656) , Adriaen van de Venne (1589 - 1662), Dirck Hals (1591 - 1656), Pieter van Laer (1599 - 1642/54), Bartholomäus Breenbergh (1598 - 1657), Nicolaes Berchem (1621/22 - 1683), Adriaen van Ostade, Jacob van Ruisdael (1628/29 - 1682) oder natürlich Rembrandt van Rijn (1606 - 1669) zu sehen - um nur einige zu nennen. Mit ihrer Lebensnähe und perfekten Naturtreue faszinieren die graphischen und zeichnerischen Arbeiten, die in edler Rahmung präsentiert werden.

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